[4]
(1) Dieser Plan wurde von den Helvetiern durch eine Anzeige gemeldet.
Ihren Sitten gemäß zwangen sie Orgetorix, seine Sache gefesselt zu
führen; daß dem Verurteilten die Strafe folgte, daß er verbrannt wurde,
war erforderlich.
(2) An dem für die Verhandlung festgesetzten Tage ließ Orgetorix an der
Gerichtsstätte seine gesamte Familie - an die 10000 Mann - von überall
her sich einfinden, und alle seine Klienten sowie Schuldner, deren er
eine große Menge hatte, führte er ebendort zusammen; durch diese
befreite er sich davon, daß er sich verantwortete.
(3) Als der Stamm, deswegen erbittert, mit den Waffen sein Recht geltend
zu machen versuchte und die Behörden eine Menge Menschen vom Lande
zusammenbrachten, starb Orgetorix,
(4) und es liegt der Verdacht nicht fern, wie die Helvetier glauben, daß er selbst sich den Tod gegeben hat.
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Sonntag, 2. März 2014
Mittwoch, 10. April 2013
Sehen Sie diese mächtige Überschrift? Test 5! Yeah, Baby!
[5]
(1) Nach dessen Tode versuchen die Helvetier nichtsdestoweniger, das, was sie beschlossen hatten, auszuführen, daß sie nämlich aus ihrem Lande ausziehen.
(2) Sobald sie nun glaubten, sie seien dazu gerüstet, stecken sie alle ihre Städte, an Zahl etwa zwölf, ihre etwa 400 Dörfer und die übrigen Einzelgehöfte in Brand,
(3) verbrennen alles Getreide,
(4) außer dem, das sie mitzunehmen gedachten, damit sie, wenn die Aussicht auf eine Rückkehr in die Heimat genommen sei, bereiter zum Ertragen aller Gefahren seien, und befehlen, daß nur für drei Monate gemahlenes Getreide ein jeder für sich von daheim mitnehme.
(5) Sie überreden die Rauricer, Tulinger und Latobriger, ihre Grenznachbarn, denselben Plan benutzend nach Einäscherung ihrer Städte und Dörfer zusammen mit ihnen zu ziehen, und die Bojer, die jenseits des Rheines gewohnt hatten, in die Norische Mark hinübergezogen waren und Noreja belagert hatten, machen sie als bei sich aufgenommene sich zu Bundesgenossen.
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